TB Weiden mit Licht und Schatten

December 11, 2013

Am Samstag waren die Spielgemeinschaft VSG Coburg / Grub und der Tabellenerste TB Regenstauf 2 zu Gast.

Die ohnehin schon personell geschwächten Weidener mussten nach der Verletzung von Peter Rathgeber noch einen herben Rückschlag hin nehmen und so musste man auf den etatmäßigen Zuspieler Marc Wiedemann verletzungsbedingt verzichten. Ebenso fehlten Tom Wildenauer und Thomas Maul.

Somit standen den Weidener nur 6 Spieler zur Verfügung.

Bedingt durch die Ausfälle und die Umstellung auf ein 4-2-System war das Spiel der Weidner im ersten Satz von viel Nervosität und Unsicherheit geprägt und man lag schnell 2:7 hinten. Die Weidener kämpften zwar, aber durch Schwächen in der Annahme und Feldabwehr fanden sie nur schwer ins Spiel und so hatte Coburg / Grub keine Schwierigkeiten den ersten Satz mit 25: 14 zu gewinnen.

Die Hausherren schafften es nun, die Annahme zu verbessern und somit konnten die Zuspieler Tobias Glaab und Christian Wolf die Angreifer immer wieder erfolgreich in Szene setzen. Auch die Feldabwehr stand nun besser und somit war es ein Spiel auf Augenhöhe. Keines der beiden Teams schaffte es, sich abzusetzen. Durch eine geschlossene Teamleistung und ein konzentriertes Spiel schafften die Hausherren den Ausgleich nach Sätzen und gewannen den zweiten Satz mit 25:22.

Angespornt von der guten Leistung gingen die Hausherren in den dritten Satz. Aber durch individuelle Fehler lag man schnell 5:9 hinten. Nach einer beherzten Ansprache während des Time-outs konzentrierten sich die Weidener Spieler wieder auf ihr Spiel und schafften den 9:9 Ausgleich. Nun folgte ein offener Schlagaustausch und beiden Teams wollten diesen Satz für sich entscheiden. Die Hausherren konnten am Schluss die Oberhand behalten und gewannen den Satz mit 25:23.

Somit sicherte man sich schon mal einen Punkt in der Tabelle. Den ersten Saisonsieg vor Augen gingen die Gastgeber in den vierten Satz. Aber das Weidener Spiel war nun wie abgerissen und man kam schnell mit 2:7 in Rückstand. Die Gäste schafften es sogar den Vorsprung auf zehn Punkte auszubauen.

Bei den Gastgebern schien jetzt gar nichts mehr zu funktionieren und man gab den Satz deutlich mit 10:25 ab. Die Entscheidung über Sieger und Verlierer musste nun im fünften Satz gefällt werden.

Der Beginn des fünften Satzes verlief ähnlich dem des vierten. Man geriet 2:6 in Rückstand. Die Hausherren schafften es, sich Punkt für Punkt heran zu kämpfen und konnten ausgleichen.

Bei dem Stand von 8:7 ging man in den Seitenwechsel. In Folge setzen sich die Weidener auf 10:7 ab. Nachdem zwischenzeitlichen Ausgleich der Coburger zum 12:12 war dann anscheinend der Kampfgeist der Weidener gebrochen und man verlor den entscheidenden Satz mit 12:15.

 

Im zweiten Spiel wartete mit dem Tabellenersten aus Regenstauf kein leichter Gegner auf die Gastgeber.

Im ersten Satz des Spiels zeigte man zwar immer wieder gute Ansätze, aber der Respekt vor dem Tabellenführer war anscheinend zu groß und man unterlag mit 16:25.

Aber so einfach wollte man sich nicht geschlagen geben. Im zweiten Satz hielten die Weidener besser dagegen. Zwischenzeitlich schafften sie sogar sich auf vier Punkte abzusetzen und konnten den Ausgleich nach Sätzen mit 25:23 erzielen.

Im dritten Satz schlich sich unverständlicherweise der Schlendrian in das Spiel der Gastgeber und durch eine Vielzahl von Einzelfehlern, gab man diesen mit 10:25 ab.

Im vierten Satz wollten die Weidener nochmals alles geben, um die drohende Niederlage abzuwenden. Der Kampfgeist der Heimmannschaft war zwar da, aber nun rächten sich die fehlenden Wechselmöglichkeiten und so merkte man den Jungs aus Weiden an, dass sie schon acht gespielte Sätze in den Knochen hatten. Die ersten Punkte konnte man noch mithalten, aber dann geriet man 5:9 in Rückstand. Im weiteren Verlaufes des Satzes konnte der Rückstand auch nicht mehr verkleinert werden und man gab den Satz und somit das Spiel mit 14:25 ab.

Nun will man die bevorstehende Winterpause nutzen um die Schwächen abzustellen und an die guten Ansätze anzuknüpfen. Und zumindest der verletzte Zuspieler Marc Wiedemann sollte im neuen Jahr wieder zur Verfügung stehen.

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